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Ein gemäßigtes Klima
herrscht in Frankreich
Frankreich liegt zwischen dem 41. und
dem 52. nördlichen Breitengrad am westlichen Rand des
eurasischen Kontinents und gehört klimatisch zur gemäßigten
Zone. Es steht meist unter dem Einfluss des Westwinds, der das
Klima der Küstengebiete und des Binnenlandes durch feuchtwarme
Luftmassen beeinflusst. Im Winter jedoch kann durch kontinentale
Hochdruckgebiete ein kalter Wind, besonders aus dem Nordosten,
wehen. Insgesamt trägt der Einfluss des Meeres sowie des
Höhen- und Breitengrades zur klimatischen Vielfalt des Landes
bei.
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Im Westen ist Seeklima vorherrschend.
Es zeichnet sich durch regelmäßige und ausgiebige
Niederschläge aus, die von atlantischen Tiefs herangeführt
werden und oft in Form leichter Schauer niedergehen. Dieses
Klima bringt milde Winter, besonders im Süden, und frische
Sommer mit sich Das Wetter ist meist unbeständig, Wolken, Regen
und Aufheiterungen wechseln sich ab. Zum Landesinnern hin nimmt
der Einfluß des atlantischen Ozeans ab. In Lothringen und im
Elsaß ist der kontinentale Einfluß stärker bestimmend, mit
heißem, gewitterreichem Sommer, kälterem Winter und weniger
reichlichen Niederschlägen, die im Sommer teilweise in Form von
Gewittern fallen. Im Südwesten zeichnet sich das atlantische
Klima durch einen wärmeren Sommer und einen heiteren Herbst
aus.
Mittelmeerklima herrscht im Südosten
des Landes und in Korsika vor. Es zeichnet sich durch einen
wolkenlosen Himmel, einen heißen und trockenen Sommer und einen
milden Winter aus. Die Sonnenscheindauer beträgt oft mehr als 2
500 Stunden im Jahr. Niederschläge fallen besonders im
Frühjahr und Herbst, oft als heftige Regenschauer, die die
Erosion beschleunigen und manchmal beträchtliche
Überschwemmungen hervorrufen. Dort herrscht oft starker Wind,
wie der Mistral, der durch das Rhônetal weht, oder der
Tramontagne im Languedoc. Frost und Schneefälle sind selten in
küstennahen Ebenen, aber das Klima verschärft sich zunehmend
in den Bergen des Hinterlands. Das Mittelmeerklima ist gut
geeignet für anspruchsvolle, landwirtschaftliche Kulturen, wie
Wein- und Obstanbau sowie den sommerlichen Tourismus, da die
Wassertemperatur des Mittelmeers im Sommer 23 bis 25°C an der
Küste erreicht.
In den hochliegenden Gebieten ist
Gebirgsklima vorherrschend. Es zeichnet sich durch kühlere
Temperaturen und reichlichere Niederschläge aus. Im Hochgebirge
kann es an mehr als 150 Tagen Frost geben und die Schneedecke 6
Monate lang liegen. Die durch die Höhe bedingten klimatischen
Schwankungen haben eine Abstufung der Vegetation zur Folge. So
werden die Laubbäume in der Höhe immer mehr durch Nadelbäume
ersetzt, die ihrerseits über 2 000 m den Alpenweiden Platz
machen. Bedeutende Unterschiede bestehen jedoch, je nach
Sonneneinstrahlung, zwischen den Berghängen. Südhänge werden
für die Ansiedlung von Dörfern und landwirtschaftliche
Kulturen bevorzugt, während Nordhänge oft bewaldet bleiben.
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