|
Der Trendsport
kommt aus Amerika
und nennt sich Kitesurfen. Die Dynamik und Faszination der Sportler, die
schon bei wenig Wind übers Wasser gleiten und sekundenlang durch die
Luft fliegen begeistert immer mehr Anhänger. Kitesurfen ist auch von
den Stränden der Bretagne nicht mehr wegzudenken. Der Start des Drachen
(engl.Kite) erfolgt erstmals am Strand, wo ein Startareal von ca. 40 mal
40 Meter benötigt wird. Ist der Kite erstmals gestartet, kann der
Sportler mit dem Kite über sich am Himmel ins Wasser gehen und
losstarten. An etwa 30 Meter langen Leinen und mittels einer Lenkstange
lässt man sich von dem Kite zwischen 5 und 20 qm Fläche aus dem Wasser
ziehen und erreicht auf speziellen Kiteboards schon ab 2 Windstärken
enorme Geschwindigkeiten.
Jeder, der sich dieser neuen Sportart hingeben möchte, sollte
körperlich fit sein und sicher schwimmen können. Eine gute Vorübung
ist es, mit einem herkömmlichen Lenkdrachen erste Erfahrungen zu
sammeln. Am Anfang steht die kompetente Schulung aller erforderlichen
Sicherheitsaspekte, um einen gefahrlosen Einstieg in die Faszination des
Kitesurfens zu gewährleisten.
Ein Kite wiegt zwischen 2KG und 5 KG und besteht aus Spinnakerleinen und
Stoff. Zusätzlich gibt es aufblasbare Schläuche, wodurch der Kite
schwimmt und seine Form behält.
Kite-Surfen oder auch Kite-Boarden ist eine Variante des Surfens, wobei
sich der Surfer von seinem einem "Kite" (Lenkdrachen) über
das Wasser ziehen lässt. Dabei steht er auf einem kleinen Brett,
ähnlich einem Wakeboard oder Surfbrett, typischerweise bis zu 2 Meter
Länge. Der Surfer kann seine Richtung und Geschwindigkeit über den
Lenkdrachen variieren. Kite-Surfen in der Bretagne kann schon bei sehr
geringen Windstärken betrieben werden. Durch den Auftrieb des Drachens
lassen sich extreme Sprünge teils schon Flüge vollbringen. Beim
Kite-Sport unterscheidet man zwischen Tube- und Softkites. Tubes
bekommen Ihre typische Form, indem sie vorher mit der Hilfe einer
Luftpumpe gefüllt werden. Softkites oder Ram-Air Kites erinnern stark
an Gleitschirme. Sie erhalten Ihr Form durch die Luft, die zwischen
Ober- und Untersegel gestaut wird.
Kiten ist sehr sicher:
- wenn man eine qualifizierte Kite-Schule besucht hat.
- wenn man nicht sich und die Kraft, die ein Kite entwickeln kann, nicht
unterschätzt.
- wenn man sich über Wind- und Wetterverhältnisse informiert hat.
- wenn man Abstand zu anderen Strandgästen hält
Kite-Surfen kann sehr gefährlich werden, z.B.
- wenn sich die Drachen zweier Surfer verheddern,
- wenn der Surfer von seinem Drachen weggetragen wird und gegen eine
Mauer geschleudert wird,
- wenn der Surfer von seinem Drachen über den Boden und Unebenheiten
(z.B. Felsen) geschleift wird |
|